Allgemein

Wichtige Information zum Upgrade nach vSphere 6.0

Im folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen zur Planung des Upgrades nach vPShere 6.0.

Die Links dienen zum Nachlesen und bieten weiterführende und detaillierte Informationen.

Ausserdem habe ich Links hinzugefügt zu wirklich wertvollen Webinaren in YouTube, die es sich lohnt anzusehen.

Ich hoffe, Ihnen damit bei der Planung behilflich sein zu können und Ihnen die ersten Schritte zu erleichtern.

New Features vSphere 6.0 – What’s New?

  • New vMotion Capabilities
    • cross vCenter vMotion ( X-vC-vMotion )
    • Long distance vMotion (across Layer3 boundaries ) < 150ms RTT
  • Certificate Lifecycle Improvements ( easier to deploy certs ( VMCA & VECS )
  • VCSA is Enterprise Ready
    • scalabulitiy improvments
    • vCSA parity with Postgres
  • SMP Fault Tolerance ( up to 4 vCPUs)
  • Catalogue of Content with Content Library
  • Web Client Improvements
    • VUM Integration ( no vSphere Client )
    • embedded VMWare Host Client  in ESXi6.0U2 ( no vSphere Client)
  • Log Insight now included
    • 25 OSI Licenses free with vCenter Server ( download it, set it up easily, and use it )
      • vSphere
      • VSAN
      • vRealize Automation 6.1+
      • vRealize Operations Manager
      • vCloud Director
      • NSX
      • Horizon View
    • Enhanced Linked Mode ( could not run on Linux, re-architect from the ground up) , it is always on, every vCenter participating are hocked together, so you can manage all vCenter Servers from one, now with vCSA, native Replication Technology
    • vSphere 6.0 U2 is for VSAN 6.2 ( deduce, compression, Erasure encoding, checksums for data integrity ), 2FA ( RSA Security & smart cards), Web client login banner, HTML5 VMware Host Client 1.0, Web Client support for Windows 10, Additional SQL Server Capability, 25G & 50G Ethernet Support

Empfehlung: KBTV Webinars . What is new in VMware vSphere 6  https://www.youtube.com/watch?v=UwO-Qvpr8ps

Upgrade vSphere 6.0

Bei einem Upgrade auf vSphere 6.0 müssen Sie alle Schritte in der angegebenen Reihenfolge ausführen, um Datenverlust zu vermeiden und Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. 

Sie können den Upgrade-Vorgang für jede Komponente nur in eine Richtung durchführen. Beispielsweise können Sie nach einem Upgrade auf vCenter Server 6.0 nicht zu vCenter Server 5.x zurückkehren. Mit Sicherungen und etwas Planung können Sie jedoch Ihre ursprünglichen Softwaredatensätze wiederherstellen. Informationen zur allgemeinen Abfolge des vSphere-Upgrades finden Sie unter vSphere-Upgrade-Vorgang.

Sie können ein Upgrade des vCenter Server-Systems auf einer Windows-VM oder einem physischen Server vornehmen oder aber vCenter Server Appliance upgraden. vCenter Server Appliance ist eine vorkonfigurierte Linux-basierte virtuelle Maschine, die für die Ausführung des vCenter Server-Systems und der vCenter Server-Komponenten optimiert ist.

Ab vSphere 6.0 sind alle zum Ausführen von vCenter Server und vCenter Server-Komponenten erforderlichen Dienste in Form von Platform Services Controller zusammengefasst. In Abhängigkeit von den Details Ihrer vorhandenen vCenter Server-Konfiguration können Sie ein Upgrade auf das vCenter Server-System mit einem eingebetteten oder externen Platform Services Controller durchführen.

Für Kunden, die nur einen vCenter Server haben, wird empfohlen ein Upgrade mit einem embedded Platform Services Controller durchzuführen.

Empfehlung Featurewalkthrough

vSphere 6.0 VMware vCenter Server 5.5 upgrade to version 6.0 with an Embedded Plattform Services Controller ( Windows ): https://featurewalkthrough.vmware.com/#!/vsphere-6-0/vcenter-server-upgrades/vcenter-server-5-5-to-6-0-upgrade-on-windows-with-embedded-platform-services-controller

vCenter Server Komponenten und Dienste

Die folgenden Komponenten sind in den Installationen von vCenter Server und vCenter Server Appliance enthalten:

Die VMware Platform Services Controller-Gruppe von Infrastrukturdiensten beinhaltet vCenter Single Sign On, Lizenzdienst, Lookup Service und die VMware-Zertifizierungsstelle (VMCA).

Die vCenter Server-Gruppe von Diensten beinhaltet vCenter Server, vSphere Web Client, Inventory Service, vSphere Auto Deploy, vSphere ESXi Dump Collector, VMware vSphere Syslog Collector unter Windows und den VMware Syslog-Dienst für die vCenter Server Appliance.

Mit vCenter Server installierte Dienste

Diese zusätzlichen Komponenten werden bei der Installation von vCenter Server automatisch installiert. Die Komponenten können nicht separat installiert werden, weil es keine eigenen Installationsprogramme dafür gibt.

vCenter Inventory Service Inventory Service speichert vCenter Server-Konfigurations- und Bestandslistendaten. Somit können Sie Bestandslistenobjekte in vCenter Server-Instanzen durchsuchen und auf sie zugreifen.

PostgreSQL Eine gebündelte Version der VMware-Verteilung der PostgreSQL-Datenbank für vSphere und vCloud Hybrid-Dienste.

vSphere Web Client Über den vSphere Web Client können Sie mithilfe eines Webbrowsers eine Verbindung mit vCenter Server-Instanzen herstellen, um Ihre vSphere-Infrastruktur zu verwalten.

vSphere ESXi Dump Collector Das vCenter Server-Support-Tool. ESXi kann so konfiguriert werden, dass der VMkernel-Arbeitsspeicher auf einem Netzwerkserver anstatt einer Festplatte gespeichert wird, wenn ein kritischer Fehler im System auftritt. Der vSphere ESXi-Dump Collector sammelt solche Speicher-Dumps im Netzwerk.

VMware vSphere Syslog Collector Das Support-Tool von vCenter Server unter Windows, das die Netzwerkprotokollierung aktiviert und die Protokolle von mehreren Hosts kombiniert. Sie können mit dem vSphere Syslog Collector ESXi-Systemprotokolle an einen Server im Netzwerk statt an eine lokale Festplatte weiterleiten. Die empfohlene maximale Anzahl unterstützter Hosts, von denen Protokolle erfasst werden, beträgt 30. Informationen zum Konfigurieren von vSphere Syslog Collector finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/2021652.

VMware Syslog-Dienst Das Support-Tool von vCenter Server Appliance, das eine einheitliche Architektur für die Systemprotokollierung, die Netzwerkprotokollierung und das Erfassen von Protokollen von mehreren Hosts bietet. Sie können mit dem VMware Syslog-Dienst ESXi-Systemprotokolle an einen Server im Netzwerk statt an eine lokale Festplatte weiterleiten. Die empfohlene maximale Anzahl unterstützter Hosts, von denen Protokolle erfasst werden, beträgt 30. Informationen zum Konfigurieren des VMware Syslog-Diensts finden Sie unter vCenter Server Appliance-Konfiguration.

vSphere Auto Deploy Das vCenter Server-Support-Tool, das Hunderte von physischen Hosts mit ESXi-Software bereitstellen kann. Sie können angeben, welches Image bereitgestellt werden soll und welche Hosts mit dem Image bereitgestellt werden sollen. Optional können Sie die Hostprofile, die auf die Hosts angewendet werden sollen, und einen vCenter Server-Speicherort (Ordner oder Cluster) für jeden Host angeben.

Zum Nachlesen: Ausführliche Dokumentation zum Upgrade nach vSphere 6.0

https://pubs.vmware.com/vsphere-60/index.jsp#com.vmware.vsphere.upgrade.doc/GUID-78933728-7F02-43AF-ABD8-0BDCE10418A6.html

Eingebetteter PSC oder externer PSC?

Wenn Sie auf vCenter Server mit einem eingebetteten Platform Services Controller oder auf die vCenter Server Appliance mit einem eingebetteten Platform Services Controller aktualisieren, werden vCenter Server, die vCenter Server-Komponenten und die beim Platform Services Controller enthaltenen Dienste auf demselben System bereitgestellt.

Wenn Sie auf vCenter Server mit einem externen Platform Services Controller aktualisieren oder die vCenter Server Appliance mit einem externen Platform Services Controller bereitstellen, werden vCenter Server und die vCenter Server-Komponenten auf einem bestimmten System und die beim Platform Services Controller enthaltenen Dienste auf einem anderen System bereitgestellt.

Bereitstellung der vCenter Server-Komponentendienste

Ab vSphere 6.0 werden vCenter Server-Komponentendienste in der vCenter Server- oder der Platform Services Controller-Dienstgruppe bereitgestellt. Bei gemeinsam genutzten vSphere-Diensten ist für vCenter Server 6.0 kein separates Upgrade mehr möglich.

Die vCenter Server-Upgrade-Software übernimmt bei Bedarf die Migration, das Upgrade und die Konfiguration vorhandener vCenter Server 5.1- oder vCenter Server 5.5-Dienste, wobei einzeln bereitgestellte vCenter Server 5.0- oder vCenter Server 5.1-Dienste während des Upgrades zur entsprechenden Dienstgruppe migriert werden.

Anmeldedaten, Zertifikate und Ports für vCenter Single Sign-On sind nun Bestandteil der Platform Services Controller-Instanz.

Tagging-Daten und Lizenzen sind Bestandteil der Platform Services Controller-Instanz.

Andere Dienste sind Bestandteil der vCenter Server-Instanz. Weitere Informationen finden Sie unter Migration von verteilten vCenter Server für Windows-Diensten während des Upgrades auf vCenter Server 6.0.

Nun können Sie den zu verwendenden Zielordner für die Upgrade-Software auswählen.

Weitere Informationen zur Bereitstellung von Diensten finden Sie unter Informationen zum Upgrade-Vorgang von vCenter Server 6.0 für Windows.

Ersetzung des einfachen Upgrade-Prozesses

Das Upgrade auf vCenter Server 6.0 mit einer eingebetteten Platform Services Controller-Instanz ersetzt den einfachen Upgrade-Vorgang von vCenter Server 5.1 oder vCenter Server 5.5. Beim Upgrade-Vorgang werden Ihre vCenter Server 5.1- oder vCenter Server 5.5-Dienste zu einer vCenter Server 6.0-Bereitstellung mit einer eingebetteten Platform Services Controller-Instanz migriert.

Ersetzung des benutzerdefinierten Upgrade-Prozesses

Das Upgrade auf vCenter Server 6.0 mit einer externen Platform Services Controller-Instanz ersetzt den benutzerdefinierten oder separaten Upgrade-Vorgang von vCenter Server 5.1 oder 5.5. Beim Upgrade Ihrer benutzerdefinierten oder verteilten vCenter Server 5.1- oder 5.5-Instanz werden alle vCenter Server 5.1- oder 5.5-Dienste, die separat von vCenter Server bereitgestellt wurden, in den Upgrade-Vorgang einbezogen. Für diese Dienste muss kein separates Upgrade durchgeführt werden.

Während des Upgrades auf vCenter Server 6.0 mit einer externen Platform Services Controller-Bereitstellung werden alle vCenter Server 5.1- oder 5.5-Dienste, die auf einer anderen VM oder einem anderen physischen Server als vCenter Server bereitgestellt wurden, zu derselben VM oder demselben physischen Server wie die vCenter Server-Instanz migriert. vCenter Server-Komponenten können nicht mehr einzeln bereitgestellt werden. Weitere Informationen zur Migration von Diensten während des Upgrades finden Sie unter Migration von verteilten vCenter Server für Windows-Diensten während des Upgrades auf vCenter Server 6.0.

Achtung: Keine Änderung des Bereitstellungsmodells für Platform Services Controller während des Upgrades

Während des Upgrades auf vCenter Server 6.0 kann das Bereitstellungsmodell nicht geändert werden. Wenn Sie beispielsweise vCenter Server mit einer eingebetteten Platform Services Controller-Instanz bereitstellen, können Sie nicht auf vCenter Server mit einer externen Platform Services Controller-Instanz umstellen. Sie können nur die Platform Services Controller-Instanz entfernen.

Nach dem Upgrade können Sie Ihre Bereitstellung von vCenter Server aktualisieren, indem Sie erneut auf die Verbindungen zwischen vCenter Server und Platform Services Controller verweisen. Darüber hinaus können Sie eine eingebettete Bereitstellung von Platform Services Controller in eine externe Bereitstellung von Platform Services Controller konvertieren.

Architektur – Entscheidungen treffen

vCenter Server mit eingebettetem Platform Services Controller

Das Installieren von vCenter Server mit einem eingebetteten Platform Services Controller hat die folgenden Vorteile:

Die Verbindung zwischen vCenter Server und dem Platform Services Controller erfolgt nicht über das Netzwerk und vCenter Server ist nicht für Ausfälle wegen Verbindungs- und Namensauflösungsproblemen zwischenvCenter Server und dem Platform Services Controller anfällig.

Wenn Sie vCenter Server auf virtuellen Windows-Maschinen oder physischen Servern installieren, benötigen Sie weniger Windows-Lizenzen.

Sie brauchen weniger virtuelle Maschinen oder physische Server zu verwalten.

Sie benötigen keinen Lastausgleichsdienst zum Verteilen der Last auf dem Platform Services Controller.

Die Installation mit einem eingebetteten Platform Services Controller hat die folgenden Nachteile:

Es gibt einen Platform Services Controller für jedes Produkt, also möglicherweise mehr, als erforderlich sind. Dadurch werden mehr Ressourcen verbraucht.

Das Modell ist für kleinere Umgebungen geeignet.

vCenter Server mit einem externen Platform Services Controller

vCenter Server und der Platform Services Controller werden auf einer separaten virtuellen Maschine bzw. einem separaten physischen Server bereitgestellt. Der Platform Services Controller kann in mehreren vCenter Server-Instanzen gleichzeitig verwendet werden. Sie können einen Platform Services Controller und dann mehrere vCenter Server-Instanzen installieren und diese dann beim Platform Services Controller registrieren. Sie können dann einen anderen Platform Services Controller installieren, ihn so konfigurieren, dass Daten vom ersten Platform Services Controller repliziert werden, und dann vCenter Server-Instanzen installieren und diese beim zweiten Platform Services Controller registrieren.

Die Installation von vCenter Server mit einem externen Platform Services Controller hat die folgenden Vorteile:

Ein geringerer Ressourcenverbrauch durch die kombinierten Dienste in den Platform Services Controller-Instanzen verringert den Speicherplatz- und Wartungsbedarf.

Ihre Umgebung kann aus mehr vCenter Server-Instanzen bestehen.

Die Installation von vCenter Server mit einem externen Platform Services Controller hat die folgenden Nachteile:

Die Verbindung zwischen vCenter Server und dem Platform Services Controller erfolgt über das Netzwerk und ist für Verbindungs- und Namensauflösungsprobleme anfällig.

Wenn Sie vCenter Server auf virtuellen Windows-Maschinen oder physischen Servern installieren, benötigen Sie mehr Microsoft Windows-Lizenzen.

Sie müssen mehr virtuelle Maschinen oder physische Server verwalten.

Umgebung mit gemischten Betriebssystemen

Eine unter Windows installierte vCenter Server-Instanz kann entweder bei einem unter Windows installierten Platform Services Controller oder einer Platform Services Controller-Appliance registriert werden. Eine vCenter Server Appliance kann entweder bei einem unter Windows installierten Platform Services Controller oder einer Platform Services Controller-Appliance registriert werden. Sowohl vCenter Server als auch die vCenter Server Appliance können bei demselben Platform Services Controller innerhalb einer Domäne registriert werden.

Mit vielen Platform Services Controller-Instanzen, die ihre Infrastrukturdaten replizieren, können Sie die Hochverfügbarkeit Ihres Systems sicherstellen.

Wenn ein externer Platform Services Controller, bei dem Ihre vCenter Server-Instanz oder vCenter Server Appliance anfangs registriert wurde, nicht mehr antwortet, können Sie Ihren vCenter Server oder die vCenter Server Appliance neu auf einen anderen externen Platform Services Controller in der Domäne verweisen. Weitere Informationen finden Sie unter Neuverweisen der Verbindungen zwischen vCenter Server und Platform Services Controller.

Wichtiger KB Artikel zur  Aufstellung der empfohlenen Topologien für vSphere 6.0.x.  ( https://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2108548 )

Datenbankänderungen

Die eingebettete Microsoft SQL Server Express-Datenbank von vCenter Server 5.x wird beim Upgrade auf vCenter Server 6.0 durch eine eingebettete PostgreSQL-Datenbank ersetzt. Die maximale Bestandslistengröße von Microsoft SQL Server Express gilt auch weiterhin für PostgreSQL.

Welche Eigenschaften gelten für PSCs?

  • Data replication amongst PSCs every 30secs in the same SSO domain
  • max 4 vCenters connected to one PSC
  • less than 100ms latency  between PSCs 
  • across sites without loadbalancer
    • SSO domain
    • 2 or more external PSC per single sign on site! ( HA )
    • 1 or more vCenter Server with each external PSC ( 2 sites = 4 PSCs = 4 vCenter Servers )
  • Loadbalancer
    • PSCs are active / passive, so there is only one
    • loadbalancer are just load balancing after a failover, so NO loadbalancer 
    • supported with NSX, F5, Netscaler
    • re-point and reconfigure is recommended, and put the complexity out with loadbalancer

Empfehlung: Wichtige Webinare zum Upgrade von vSphere 6.0

vCenter Server VM, Physika. Server oder VCSA?

Bereitstellungsmodelle für vCenter Server

Sie können vCenter Server auf einer virtuellen Maschine oder einem physischen Server unter Microsoft Windows Server 2008 SP2 oder höher installieren oder die vCenter Server Appliance bereitstellen. Die vCenter Server Appliance ist eine vorkonfigurierte Linux-basierte virtuelle Maschine, die für die Ausführung von vCenter Server optimiert ist.

vSphere 6.0 führt vCenter Server mit einem eingebetteten Platform Services Controller und vCenter Server mit einem externen Platform Services Controller ein.

Sie müssen zuerst den Platform Services Controller auf einer virtuellen Maschine bzw. einem physischen Server und anschließend vCenter Server auf einer anderen virtuellen Maschine bzw. einem anderen physischen Server bereitstellen.

Nach der Bereitstellung von vCenter Server mit eingebettetem Platform Services Controller können Sie Ihre Topologie neu konfigurieren und auf vCenter Server mit externem Platform Services Controller umstellen. Dieser Vorgang ist unumkehrbar und Sie können nicht wieder auf vCenter Server mit eingebettetem Platform Services Controller zurücksetzen. Die vCenter Server-Instanz können Sie nur auf einen externen Platform Services Controller neu verweisen, für den die Replizierung der Infrastrukturdaten innerhalb derselben Domäne konfiguriert ist.

Speicheranforderungen für vCenter Server für Windows

Bei der Installation von vCenter Server muss Ihr System Mindestspeicheranforderungen erfüllen.

Die Speicheranforderungen pro Ordner sind abhängig vom Bereitstellungsmodell, das Sie installieren möchten. Während der Installation können Sie einen anderen Ordner als den Standardordner C:\Programme\VMwareauswählen, um vCenter Server und den Platform Services Controller zu installieren. Sie können auch einen anderen Ordner als den Standardordner C:\ProgramData\VMware\vCenterServer\ zum Speichern von Daten auswählen.

Mindestspeicheranforderungen für vCenter Server abhängig vom Bereitstellungsmodell

  1. vCenter Server mit einem eingebetteten Platform Services Controller
  2. vCenter Server mit einem externen Platform Services Controller
  3. Externer Platform Services Controller

Programme 6 GB 6 GB 1 GB

ProgramData 8 GB 8 GB 2 GB

Systemordner (Zwischenspeicher für das MSI-Installationsprogramm) 3 GB 3 GB 1 GB

Hardwareanforderungen für vCenter Server für Windows

Bei der Installation von vCenter Server auf einer virtuellen Maschine oder einem physischen Server unter Microsoft Windows muss Ihr System bestimmte Hardwareanforderungen erfüllen.

Sie können vCenter Server und den Platform Services Controller auf derselben virtuellen Maschine oder demselben physischen Server oder auf verschiedenen virtuellen Maschinen bzw. physischen Servern installieren. Wenn Sie vCenter Server mit einem eingebetteten Platform Services Controller installieren, installieren Sie vCenter Server und den Platform Services Controller auf derselben virtuellen Maschine bzw. demselben physischen Server. Wenn Sie vCenter Server mit einem externen Platform Services Controller installieren, installieren Sie zunächst den Platform Services Controller, der alle erforderlichen Dienste auf einer virtuellen Maschine bzw. einem physischen Server enthält, und anschließend installieren Sie vCenter Server und die vCenter Server-Komponenten auf einer anderen virtuellen Maschine bzw. einem anderen physischen Server.

Anmerkung

Die Installation von vCenter Server auf einem Netzlaufwerk oder USB-Flash-Laufwerk wird nicht unterstützt.

Empfohlene Mindestanforderungen an die Hardware für die Installation von vCenter Server auf einer Windows-Maschine

  1. Platform Services Controller
  2. Sehr kleine Umgebung (bis zu 10 Hosts, 100 virtuelle Maschinen)
  3. Kleine Umgebung (bis zu 100 Hosts, 1000 virtuelle Maschinen)  
  4. Mittlere Umgebung (bis zu 400 Hosts, 4,000 virtuelle Maschinen)
  5. Große Umgebung (bis zu 1,000 Hosts, 10,000 virtuelle Maschinen)

Anzahl der CPUs 2 2 4 8 16

Arbeitsspeicher 2 GB RAM 8 GB RAM 16 GB RAM 24 GB RAM 32 GB RAM

Wichtig

Für vCenter Server mit einem eingebetteten Platform Services Controller müssen Sie in Abhängigkeit von der Größe Ihrer Umgebung die Hardwareanforderungen für Platform Services Controller zu den Hardwareanforderungen für vCenter Server addieren.

Weitere Systemanforderungen ( Arbeitsspeicher und CPU ) für die verschiedenen Komponenten von vSphere entnehmen Sie bitte diesem Link ( VCSA, ESXI, vSphere Web Client, Datenbank ):

https://pubs.vmware.com/vsphere-60/index.jsp#com.vmware.vsphere.install.doc/GUID-BE89A906-6D49-4793-88BB-C63112E3B131.html

ESXi 6.0

Informationen zur Unterstützung des ESXi-Upgrades finden Sie unter Upgrade-Optionen für ESXi 6.0.

Speicheranforderungen für die Installation von ESXi 6.0 bzw. das Upgrade auf ESXi 6.0

Zum Installieren von ESXi 6.0 bzw. das Upgrade auf ESXi 6.0 ist ein Startgerät mit mindestens 1 GB Speicherplatz erforderlich. Beim Starten von einer lokalen Festplatte oder einer SAN/iSCSI LUN ist eine 5,2-GB-Festplatte erforderlich, damit das VMFS-Volume und eine 4-GB-Scratch-Partition auf dem Startgerät erstellt werden können. Wenn eine kleinere Festplatte oder LUN verwendet wird, versucht das Installationsprogramm, einen Scratch-Bereich auf einer anderen lokalen Festplatte zuzuteilen. Wenn keine lokale Festplatte gefunden wird, wird die Scratch-Partition /scratch auf der ESXi-Host-Ramdisk erstellt, die mit /tmp/scratch verknüpft ist. Sie können/scratch neu konfigurieren, um eine separate Festplatte oder LUN zu verwenden. Um eine bestmögliche Leistung zu erzielen und den Arbeitsspeicher zu optimieren, sollten Sie /scratch nicht auf der ESXi-Host-Ramdisk belassen.

Aktualisieren von Hosts mit benutzerdefinierten VIBs von Drittanbietern

Auf einem Host können benutzerdefinierte vSphere-Installationspakete (vSphere Installation Bundles, VIBs) installiert sein, zum Beispiel für Treiber von Drittanbietern oder für Management-Agenten. Beim Upgrade eines ESXi 5.x-Hosts auf ESXi 6.0 werden alle unterstützten benutzerdefinierten VIBs migriert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die VIBs im ISO-Image des Installationsprogramms enthalten sind.

Verwenden von manuell zugewiesenen IP-Adressen für Upgrades, die mit vSphere Update Manager durchgeführt werden

Wenn Sie vSphere Update Manager für das Upgrade eines Hosts von ESXi 5.x auf ESXi 6.0 verwenden, müssen Sie für die Hosts manuell zugewiesene IP-Adressen verwenden. Manuell zugewiesene IP-Adressen werden auch als statische IP-Adressen bezeichnet.

IP-Adressen, die mithilfe von DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) angefordert werden, können bei mit vSphere Update Manager durchgeführten Host-Upgrades Probleme verursachen. Wenn ein Host seine DHCP-IP-Adresse während eines Upgrades verliert, da der auf dem DHCP-Server konfigurierte Lease-Zeitraum abgelaufen ist, geht die Verbindung von vSphere Update Manager zum Host verloren. Selbst wenn das Host-Upgrade oder die Hostmigration erfolgreich verläuft, meldet vSphere Update Manager in diesem Fall einen Upgrade- oder Migrationsfehler, da er keine Verbindung zum Host herstellen kann. Verwenden Sie zum Verhindern dieses Szenarios manuell zugewiesene IP-Adressen für die Hosts.

Weitere Themen:

SSL certificate handling in the vCenter 6.0 https://www.youtube.com/watch?v=yHrw7n5tcDM

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